Aller au contenu principal
Studie

Hochlauf von BEV-Lkw bis 2045

30.09.2026 | Studie

Batterieelektrische Lkw: Was der Hochlauf für das Energiesystem bedeutet

Die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs stellt neue Anforderungen an Energieversorgung, Netze und Ladeinfrastruktur. Eine neue Studie von IE2S untersucht, wie sich der Hochlauf von batterieelektrischen Lkw der Fahrzeugklassen N2 und N3 in Deutschland zwischen 2025 und 2045 entwickeln könnte und welcher Energie- und Leistungsbedarf daraus entsteht.
 

Die Studie entstand im Rahmen des Forschungsprojekts BANULA und wurde von IE2S im Auftrag der TransnetBW durchgeführt. Auf Basis einer Total-Cost-of-Ownership-Analyse, regulatorischer Rahmenbedingungen und weiterer Einflussfaktoren betrachtet sie ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario mit dem Ziel, mögliche Entwicklungspfade der BEV-Lkw-Flotte und deren Auswirkungen auf das Energiesystem zu analysieren.
 

Was untersucht die Studie?

Die Studie beleuchtet zentrale Fragen zum Hochlauf der BEV-Lkw:

  1. Wie entwickelt sich der Bestand elektrischer Lkw bis 2045?
  2. Welche Energiemengen und Ladeleistungen werden für die BEV-Lkw-Flotte benötigt?
  3. Welche Bedeutung haben Depotladen, öffentliches Langsamladen und öffentliches Schnellladen?
  4. Welche Anforderungen ergeben sich für Netzplanung, Infrastrukturentwicklung und Flottenbetreiber?
  5. Welche Risiken entstehen durch einen verzögerten Ausbau der Ladeinfrastruktur?
     

Was zeigen die Ergebnisse?

Je nach Marktdynamik kann der Anteil elektrischer Lkw bis 2045 deutlich steigen und einen grundlegenden Strukturwandel im Straßengüterverkehr auslösen. Der jährliche Energiebedarf der BEV-Lkw-Flotte erreicht dabei eine Größenordnung von rund 54 bis 85 GWh; der Bedarf an installierter Ladeleistung steigt auf etwa 95 bis 148 GW.

Die zentrale Schlussfolgerung: Lade- und Netzinfrastruktur müssen frühzeitig und abgestimmt ausgebaut werden. Ein verzögerter Hochlauf birgt das Risiko eines kostenintensiven Nachholbedarfs und zusätzlicher Engpässe bei Planung, Genehmigung und Umsetzung.

Die Ergebnisse sind für Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber, Energieversorger, Flotten- und Logistikunternehmen, Ladeinfrastrukturbetreiber sowie politische und regulatorische Akteure relevant, da sie bei der strategischen Einordnung des zukünftigen Lade- und Strombedarfs unterstützen.

Image
BEV-LKW an Ladestationen in einer Halle

Sie haben Fragen zur Studie?

Gerne stehe ich Ihnen für weitere 
Informationen zur Verfügung.

 


 

Image
Tobias Boldt
Tobias Boldt
Senior Consultant