Rückblick IE2S auf der Enforce Tac 2026: Vernetzte Sicherheit als strategischer Imperativ
Sicherheit neu denken – das IE2S-Team auf Europas Leitmesse für Verteidigung und Sicherheit
Vom 23. bis 25. Februar 2026 war ein Team von IE2S auf der Enforce Tac in Nürnberg vor Ort – Europas wichtigster Fachmesse für innere und äußere Sicherheit. Die diesjährige Ausgabe stand unter dem Leitthema „Vernetzte Sicherheit“ und übertraf mit rund 1.400 Ausstellern aus 45 Ländern sowie ca. 26.500 Fachbesuchern aus 100 Nationen alle bisherigen Rekorde. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz setzte die Messe ein klares Signal: Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur in engster Verzahnung von Politik, Streitkräften, Behörden und Industrie gelingen kann.
Für uns als Beratungsunternehmen im Bereich Energie und Resilienz war die Teilnahme eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in der Sicherheits- und Verteidigungslandschaft aus erster Hand zu erleben und neue Impulse für unsere eigene Arbeit mitzunehmen.
Drei zentrale Key Findings aus unserem Messebesuch
Kritische Infrastruktur rückt ins Zentrum der Sicherheitsdebatte
Eines der dominierenden Themen auf der Enforce Tac 2026 war der Schutz kritischer Infrastrukturen – von Energieversorgung über Kommunikationsnetze bis hin zu Wasserversorgung und Verkehr. Regulatorische Entwicklungen wie das KRITIS-Dachgesetz und die zunehmende Bedrohung durch hybride Angriffsvektoren machen deutlich, dass Resilienz nicht mehr optional ist. Für IE2S bestätigt das, was wir täglich in unserer Beratungsarbeit erleben: Energiesystemsicherheit und gesamtstaatliche Resilienz sind untrennbar miteinander verbunden.
Vernetzung als Systemantwort – von der Sensorik bis zur Entscheidungsebene
Die Enforce Tac 2026 zeigte eindrucksvoll, wie technologische Lösungen zunehmend als integrierte Systeme gedacht werden – weg von isolierten Produkten, hin zu vernetzten Fähigkeiten. Im Enforce Tac Village wurden in realitätsnahen Szenarien Kommunikationssysteme, Sensorik, Lagebildführung und Einsatzkoordination im Zusammenspiel demonstriert. Dieses Systemdenken, das wir auch in der Energiewende konsequent verfolgen, ist eine zentrale Voraussetzung für zukunftsfähige Sicherheitsarchitektur.
Europäische Souveränität erfordert industrielle Handlungsfähigkeit
Ein klarer Tenor auf Panels und in Fachgesprächen: Technologische Souveränität ist keine Frage des Wünschbaren, sondern des strategischen Überlebens Europas. Die Diskussionen – von der Umsetzung des Operationsplans Deutschland bis hin zur Frage europäischer Lieferkettensicherheit – machen deutlich, dass industrielle Leistungsfähigkeit, Innovation und politische Handlungsfähigkeit ineinandergreifen müssen. Eine Botschaft, die auch für die Energietransformation unmittelbar relevant ist.
Austausch auf Augenhöhe – was wir mitnehmen
Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Enforce Tac vor allem eines: die Möglichkeit, Fachleute aus ganz unterschiedlichen Disziplinen persönlich zu treffen. Der direkte Dialog zwischen Behörden, Streitkräften, Technologieanbietern und Beratungsunternehmen wie IE2S ist durch nichts zu ersetzen. Die Brücke zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung – das ist es, was auf Veranstaltungen wie dieser sichtbar und begehbar wird.
Wir nehmen wertvolle Impulse für unsere Arbeit mit, insbesondere im Hinblick auf Energieresilienz, den Schutz kritischer Infrastrukturen und die Rolle digitaler Systeme in vernetzten Sicherheitsarchitekturen.
Haben Sie Fragen zu unseren Eindrücken von der Enforce Tac oder möchten Sie mehr über unsere Expertise im Bereich Energieresilienz erfahren?
Schreiben Sie uns: energysecurity@ie2s.com